Hervorgehoben

Am vergangenen Dienstag hat sich eine Transfrau am Berliner Alexanderplatz mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Trotz sofort eingeleiteter Hilfe erlag sie ihren Verletzungen.
Heute wurde ihrer in einer Gedenkminute nicht gedacht.
Der Tod macht fassungslos, aber auch deutlich, wie groß das Leid derer ist, die mit ihrer Not allein gelassen oder nicht gesehen werden.

taz.de/Oeffentlicher-Suizid-einer-TransFrau/!5802383/
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Freitagabend im Nollendorfkiez: Wahlkampf für die FDP. LiSL dankt Johannes Dallheimer, Miron Daniel Jakubczyk, Jörg Höhn und Helmut Metzner für den Einsatz. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

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+++ Gedenken +++
Wer am Alexanderplatz an der Galeria Kaufhof vorbei geht, der sieht immer noch die Brandspuren.
Am letzten Dienstag übergoss sich an dieser Stelle ein Transfrau mit Benzin und zündete sich an.
Entgegen der ersten Meldungen und einer Falschmeldung am Mittwoch, starb die junge Frau noch am Dienstagnachmittag an den Folgen.

Uns haben Gays angerufen bzw. angeschrieben, die mehr über die Hintergründe wissen wollten.
Aber mehr als oben beschrieben und durch die Meldungen der Polizei, wissen auch wir nicht.

Diese Tat läßt viele erstarren. Was treibt einen Menschen zu so einen schlimmen Selbstmord?

Der Bundesverband Trans wird am Sonntag, den 19.09.2021 ab 15:00 eine Mahnwache und ein Gedenken am Ort des Geschehen abhalten.
In einer Veröffentlichung des Bundesverband Trans ist die Rede von weiteren Transpersonen die aus dem Leben schieden. Es ist die Rede von Mutlosigkeit, Verzweiflung aber auch Wut.

Wir in unserer Community sollten wieder lernen, auch ein Auge auf die Facetten zu werfen, die über unsere Eigene hinaus geht. Die Community muß untereinander zuhören, sich gegenseitig unterstützen, erkennen das, wenn eine Facette ein Problem hat, es das Problem von uns allen ist.

Wir sehen dich, Community am Sonntag am Alexanderplatz!

Bundesverband Trans
Mahnwache und Gedenken

Alexanderplatz
Am Kaufhof, auf Höhe S Bahnhof

Beginn, 15:00 Uhr.
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Wer die Rechte von LSBTI schützen will, muss nicht zu Linken laufen. Die FDP ist da genau richtig.#Bundestagswahl: Was wollen die Parteien für LSBTI erreichen. Die Antworten auf unsere queerpolitischen Wahlprüfsteine #LiebePolitik

Die Antworten der Parteien zeigen deutlich, wo die Parteien queerpolitisch stehen und wie konkret und glaubhaft sie sich für Akzeptanz und gleiche Rechte von LSBTI einsetzen wollen.

Ausführlich unter lsvd.de/bundestagswahl

Am umfassendsten wollen Bündnis 90/ Die Grünen die insgesamt 24 LSVD-Forderungen umsetzen, dicht gefolgt von der Linken und der FDP. Die SPD liegt auf Platz 4, auch weil sie viele Punkte unbeantwortet lässt. Die Union will vor allem am Status quo festhalten, bleibt vage und lässt insgesamt 14 Forderungen unbeantwortet. Sie verspricht lediglich einen Aktionsplan gegen Hassgewalt und befürwortet die Aufhebung des Blutspendeverbots für homo- und bisexuelle Männer.

Wenig überraschend zeigt die AfD für viele Errungenschaften ihre Verachtung und will etwa das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wieder abschaffen. Familie ist für sie auch nicht da, wo Kinder sind und Regenbogenfamilien entsprechen nicht ihrem familienpolitischen Ideal. Trotz lesbischer Spitzenkandidatin steht die AfD für eine gefährliche Politik, der LSBTI keine Stimme geben sollten.
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Ein Regenbogen-Zebrastreifen für den Kiez

Die Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h auf der Martin-Luther-Straße hat den Fluss des Autoverkehrs verstetigt. Fußgängern fällt es hier dagegen noch schwerer als zuvor, vom westlichen Teil der Fuggerstraße zum östlichen Teil zu wechseln.

Davon sind auch die Gäste des Kiezes betroffen, die von den Lokalen auf der einen Seite der Martin-Luther-Straße zu den Bars und Kneipen auf der anderen Seite gelangen wollen.

Dies veranlasst uns, hier für einen Fußgängerüberweg zu werben. Auch weil die öffentliche Debatte zuletzt den Eindruck erweckt hat, die Landespolitik interessiere sich nur für Radfahrer. Doch selbst diesen würde unsere Forderung helfen.

Mit einem in die Regenbogenfarben getauchten Zebrastreifen können wir hier zudem ein Zeichen für Diversity setzen. „Stay safe“ stellt dabei die Aufforderung an den Einzelnen, aber auch die Gesellschaft dar, sicher zu bleiben und bleiben zu wollen.

Nicht nur im Straßenverkehr ­ und

unabhängig von der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung.

Unser verkehrspolitischer Sprecher im Abgeordnetenhaus Henner Schmidt hat den Senat nach den rechtlichen Voraussetzungen für eine Zebrastreife, vielleicht auch in einer besonderen Farbgebung befragt. Die Antwort steht noch aus.

Die FDP im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wird die Verkehrssicherheit für Fußgänger an dieser Kreuzung mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung zum Thema machen.

In aller Welt gibt es Städte, die mit Regenbogen-Zebrastreifen Farbe bekennen. In den us-amerikanischen Städten Atlanta, Long Beach, Los Angeles (Hollywood) und San Francisco gehören diese zum Stadtbild. Stockholm hatte einen solchen Pop-Up-Zebrastreifen vor der russischen Botschaft, um gegen Homophobie in Russland zu protestieren.

In Deutschland ist es Bielefeld. Stuttgart prüft die Einrichtung. Natürlich stoßen wir hierzulande auf besondere bürokratische Vorbehalte, wenn es um eine spezifische Farbgebung geht.

Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Menschen in ihrer Einzigartigkeit willkommen heißt und ihnen Sicherheit gibt.

Schon in der Bibel ist der Regenbogen ein Hoffnungszeichen. Wir setzen ein Zeichen, und darauf, dass sich die Hoffnung, angenommen zu werden, erfüllt.

Damit ist der Regenbogen-Zebrastreifen Ausdruck und Signal der gelebten, bereichernden, also wertvollen Vielfalt in Berlin.

Liberale Präsenz beim Neujahrsempfang des Regenbogenfonds.

Neujahrsempfang des Regebogenfonds: Sebastian Czaja, Generalsekretär und Fraktionsvorsitzender der FDP Berlin (Bild 1 und 2 in der Mitte) zeigt für Berlins Freie Demokraten Präsenz: Gerhard Hoffmann, der Mentor und Hauptredner der Veranstaltung (Bild 2; 1 v. re.) freute sich neben den Senatoren Lederer und Behrend auch einen liberalen Spitzenvertreter begrüßen zu können. Helmut Metzner, LiSL-Landesvorsitzender und Leiter der FDP-Landesgeschäftsstelle und LGBTI-politischer Sprecher der Landespartei Sebastian Ahlefeld (Bild 1; v. li. und 3. v. li.) freuen sich: Gesellschaftliche Vielfalt und Freiheit sind bei Berlins liberalen Abgeordneten Chefsache.