Hervorgehoben

Stilles Erinnern am Denkmal für die ermordeten Homosexuellen im Berliner Tiergarten unter Beteiligung von Abordnungen der Bundesregierung, Parteien und der Regenbogen-Community. Für die FDP legten Jürgen Lenders MdB, der LSBTI-politische Sprecher der Freien Demokraten im Bundestag, und Helmut Metzner, Mitglied des FDP-Landesvorstands und Vorsitzender von LiSL-Berlin-Brandenburg sowie die LiSL-Vorstandmitglieder aus Bund und Land Armin Grabs, Andre Lehmann und Johannes Dallheimer Kränze nieder. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Auf Facebook anschauen

Wir können die Vergangenheit nicht ändern, schon gar nicht besser machen als sie war. Auf die Zukunft aber können wir Einfluß nehmen. Wir müssen Verantwortung übernehmen.
Recht und Gesetz, unsere Verfassung stehen an der Seite der offenen Gesellschaft. Sie ist der Menschenwürde verpflichtet und stärkt uns gegen die Verächter der Freiheit. Das hilft uns Nein zu sagen, wenn Hass und Gewalt Raum greifen wollen.
Der Nationalsozialismus wollte die Existenz jüdischer Menschen, von Sinti und Roma, von Homosexuellen und von Behinderten aus dem Bewusstsein der Menschheit löschen. Es ist ihnen nicht gelungen.
Mit dem Rauch aus den Gewehrläufen der Erschießungskommandos und Schornsteinen der Vernichtungslager verteilte der Wind das Entsetzen und die Mahnung in alle Welt: Vergessen wir nie. Tragen wir die Erinnerung und die Verantwortung. Rufen wir die Namen der vermeintlich Namenlosen als wären es unsere eigenen.
#WeRemember
Kranzniederlegung heute 12:15 Uhr am Denkmal für die ermordeten Homosexuellen im Berliner Tiergarten.
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Auf Facebook anschauen

Eine gute Nachricht: LSBTI-Fragen bleiben im Abgeordnetenhaus von Berlin Chefsache. Die Fraktion dort hat ihren Vorsitzenden Sebastian Czaja gestern in der Funktion als Sprecher für LSBTI bestätigt. Wir gratulieren uns und ihm! ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Auf Facebook anschauen

Zum Jahresabschluss ging es im Abgeordnetenhaus von Berlin um liberale Perspektiven für die offene Gesellschaft in der Metropole Berlin. Der liberale Abgeordnete Roman Rogat hatte zu diesem Fachgespräch eingeladen, um gemeinsame Initiativen für die neue Legislatur zu entwickeln. LiSL hat den Termin für dieses Gruppenbild des Vorstands genutzt. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Auf Facebook anschauen

Ein Regenbogen-Zebrastreifen für den Kiez

Die Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h auf der Martin-Luther-Straße hat den Fluss des Autoverkehrs verstetigt. Fußgängern fällt es hier dagegen noch schwerer als zuvor, vom westlichen Teil der Fuggerstraße zum östlichen Teil zu wechseln.

Davon sind auch die Gäste des Kiezes betroffen, die von den Lokalen auf der einen Seite der Martin-Luther-Straße zu den Bars und Kneipen auf der anderen Seite gelangen wollen.

Dies veranlasst uns, hier für einen Fußgängerüberweg zu werben. Auch weil die öffentliche Debatte zuletzt den Eindruck erweckt hat, die Landespolitik interessiere sich nur für Radfahrer. Doch selbst diesen würde unsere Forderung helfen.

Mit einem in die Regenbogenfarben getauchten Zebrastreifen können wir hier zudem ein Zeichen für Diversity setzen. „Stay safe“ stellt dabei die Aufforderung an den Einzelnen, aber auch die Gesellschaft dar, sicher zu bleiben und bleiben zu wollen.

Nicht nur im Straßenverkehr ­ und

unabhängig von der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung.

Unser verkehrspolitischer Sprecher im Abgeordnetenhaus Henner Schmidt hat den Senat nach den rechtlichen Voraussetzungen für eine Zebrastreife, vielleicht auch in einer besonderen Farbgebung befragt. Die Antwort steht noch aus.

Die FDP im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wird die Verkehrssicherheit für Fußgänger an dieser Kreuzung mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung zum Thema machen.

In aller Welt gibt es Städte, die mit Regenbogen-Zebrastreifen Farbe bekennen. In den us-amerikanischen Städten Atlanta, Long Beach, Los Angeles (Hollywood) und San Francisco gehören diese zum Stadtbild. Stockholm hatte einen solchen Pop-Up-Zebrastreifen vor der russischen Botschaft, um gegen Homophobie in Russland zu protestieren.

In Deutschland ist es Bielefeld. Stuttgart prüft die Einrichtung. Natürlich stoßen wir hierzulande auf besondere bürokratische Vorbehalte, wenn es um eine spezifische Farbgebung geht.

Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Menschen in ihrer Einzigartigkeit willkommen heißt und ihnen Sicherheit gibt.

Schon in der Bibel ist der Regenbogen ein Hoffnungszeichen. Wir setzen ein Zeichen, und darauf, dass sich die Hoffnung, angenommen zu werden, erfüllt.

Damit ist der Regenbogen-Zebrastreifen Ausdruck und Signal der gelebten, bereichernden, also wertvollen Vielfalt in Berlin.

Liberale Präsenz beim Neujahrsempfang des Regenbogenfonds.

Neujahrsempfang des Regebogenfonds: Sebastian Czaja, Generalsekretär und Fraktionsvorsitzender der FDP Berlin (Bild 1 und 2 in der Mitte) zeigt für Berlins Freie Demokraten Präsenz: Gerhard Hoffmann, der Mentor und Hauptredner der Veranstaltung (Bild 2; 1 v. re.) freute sich neben den Senatoren Lederer und Behrend auch einen liberalen Spitzenvertreter begrüßen zu können. Helmut Metzner, LiSL-Landesvorsitzender und Leiter der FDP-Landesgeschäftsstelle und LGBTI-politischer Sprecher der Landespartei Sebastian Ahlefeld (Bild 1; v. li. und 3. v. li.) freuen sich: Gesellschaftliche Vielfalt und Freiheit sind bei Berlins liberalen Abgeordneten Chefsache.